Prolog

Fertiggestellt am 28. des Eisfrost IV-1423
(Begonnen am 08. des Schneefall IV-1423)

Ich schrieb dieses Buch neu, um die Nachfahren vor dem zu warnen, was in den letzten Jahren in der Welt vor sich ging. Ich erhoffe mir auch, mit dieser Aufwertung wichtige Fragen beantworten zu können. Es sieht so aus, dass die Vassilen aus der Schattenau zurückkehren und bereits jetzt ein düsteres Spiel mit den Völkern Andavias treiben.
Erzmagier Crysantos befürchtet, dass die dunklen Götter die Welt erneut in die Finsternis stürzen. Bei mysteriösen Ereignissen wurden seltsame Artefakte gefunden. Sie könnten ein Zeichen für ihre Wiederkehr sein. Wir hoffen es nicht, haben uns aber als Mitglieder der Magiergilde Mal Bratun dazu verschrieben, alle Aktivitäten genaustens zu überprüfen.
Vor ein paar Monden reiste ich, zusammen mit meinem Gefährten Melwyn nach Südosten. In einem kleinen Dorf verschwanden Kinder auf mysteriöse Weise. Hier war ein Relikt aus dunklen Tagen im Spiel. Der Verdacht fiel auf den Vassilen Ogren Sol.
Und dann gab es dort diesen Jungen von der Diebesgilde, meiner Meinung nach noch ein Drei-Käse-hoch, aber er trug einen seltsamen Umhang, der ihn in Schatten hüllte und vor fremden Blicken schützte. Er und sein Gefährte, ein Zwerg von den Bestienjägern, suchten ebenfalls nach diesem Gegenstand.
Bei meiner Rückkehr gewährte mir Crysantos den Zutritt zur Verbotenen Bibliothek. Seit Jahrhunderten war dort außer den Spinnen und den Pilzen, die sich gebildet hatten, niemand mehr drin. Es stank nach Staub und Zerfall, als ich sie betrat.
Es galt herauszufinden, was es mit diesem Gegenstand auf sich hatte und ob sich der Verdacht bestätigte. Mit Ehrfurcht sah ich ein Buch nach dem anderen durch. Schreckliche Dinge standen dort drin, ich würde diese nicht mal in meinen dunkelsten Träumen ausprobieren wollen. Jetzt wusste ich, warum niemand diese Räume betreten durfte und sie mit zehn Schlössern versiegelt waren.
Tatsächlich fand ich einen Bezug zu dem Vassil Ogren Sol. Er stürzte vor 1.800 Jahren die Welt in Finsternis und war der Herrscher des Dunkle Zeitalters.

Daraufhin schickte uns Crysantos zu meiner Familie nach Drachenheim, um in meinen alten Tagebüchern nach Zeichen zu suchen. Mein Vater gab sie mir damals, als wir von den Lykanthropen aus Volpa vertrieben wurden, um meine Schmerzen dort drin festzuhalten. Crysantos erzählte mir, dass beim Überfall auf meine Heimat ein Helm gefunden wurde, der mit Hörnern verziert war. Doch zeigten sie nicht in den Himmel hinauf, sondern hinunter, in die Hölle. Es wurde vermutet, dass dieses Totem Ogren Sol gehörte.
Ich nahm meine Tagebücher und begann darin zu stöbern. Schwer lagen mir die Worte aus der Zeit. Ich hoffte, etwas zu finden, was damals vielleicht übersehen wurde. Es gilt einen drohenden Krieg im Keim zu ersticken.

zu Tag 1: Die Flucht >>


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